Internationale Keramikwochen- Internationaler Töpfermarkt

Internationale Keramikwochen 09.-24.09.2017 Internationaler Töpfermarkt 09./10.09.2017

Perlen sind klein und wachsen gern im Verborgenen. Kulturperlen finden sich nicht nur in den strahlenden Metropolen; gerade Kleinstädte mit künstlerischer Tradition bieten mitunter außergewöhnliche Schätzchen. Man unterschätze diese Kleinstädte nicht – das gilt auch für den Erholungsort Hüfingen.
 
Die alljährlich, stets im September stattfindenden Internationalen Keramikwochen Hüfingen sind eine solch' rare Kulturperle. Kern und Herz der Keramikwochen in Hüfingen ist der Internationale Töpfermarkt. Unter den wenigen hochklassigen Keramikmärkten mit internationalem Renommee in Deutschland ist der Hüfinger ein zwar kleiner, dabei aber feiner, erlesener Markt von kaum 50 Anbietern – vielleicht die schönste Veranstaltung ihrer Art.

Töpfermarkt    Töpfermarkt

Hier geht es nicht um Kitsch und Kommerz – oberstes Gebot ist und bleibt keramische Qualität. Beim Internationalen Töpfermarkt Hüfingen sind die Teilnehmer in ihrem Warenangebot gehalten, qualitativ wie künstlerisch Wertvolles zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Aus einem Vielfachen an Bewerbungen wird darum in einem strikten Auswahlverfahren Jahr für Jahr neu über die Zusammensetzung des Marktes entschieden. Die Beschränkung der Teilnehmerzahl sichert sowohl Güte, Überschaubarkeit und Flair des Marktes als auch die Umsatzmöglichkeiten der Aussteller, die von solcher Konzentration gewiß mehr profitieren als durch ein uferloses Angebot. So entwickelte sich der Töpfermarkt Hüfingen seit 1991 durch das nie nachlassende private Engagement Ingrid Rockrohrs, die bis 2014 für Planung und Organisation verantwortlich zeichnete, einem Kristallisationspunkt künstlerischer Keramik Deutschlands und Europas.

Im festen Turnus bieten hier Töpfer und Keramiker ein hochklassiges Angebot an Gebrauchskeramik und Unikaten feil. Und in gesondert konzipierten Ausstellungen in der Rathausgalerie, im Rathausfoyer und im Stadtmuseum für Kunst und Geschichte hat die nationale und europäische crème de la crème de la céramique ein jährliches Forum. Namhafte Keramiker und Keramikerinnen der internationalen Szene hatten hier schon Einzelausstellungen, so beispielsweise aus Frankreich Claude Champy oder Brigitte Pénicaud, die aus den USA stammende Daphne Corregan, David Miller aus England oder Horst Kerstan und Volker Ellwanger aus Deutschland. Streng wird bei der Konzeption der Ausstellungen darauf geachtet, dass die künstlerischen Intentionen und Zusammenhänge für alle Besucher nachvollziehbar bleiben.

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So bieten der stimmungsvolle Sennhofplatz mit seinem mittelalterlichen Ambiente, das Rathaus, ein Gebäude, in dem sich Historie und Moderne treffen, die Festhalle sowie das Stadtmuseum für Kunst und Geschichte mit großzügigen Räumlichkeiten hervorragende Möglichkeiten, zeitgenössische Keramik dem leidenschaftlichen Sammler und Experten wie dem interessierten Laien zu präsentieren.

Der Erfolg bestätigt das inzwischen bewährte Konzept der Internationalen Keramikwochen Hüfingen, die Jahr um Jahr von Tausenden aus Deutschland, der Schweiz und aus Frankreich besucht werden, von Sammlern und Galeristen ebenso von vielen, die einfach nur Freude an schönen Dingen haben.
         
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Die Stadt Hüfingen als Veranstalter der Keramikwochen legt allergrößten Wert darauf, das hohe Niveau des Programms Jahr um Jahr sicherzustellen. Dr. Walter Lokau, ein ausgewiesener Experte für moderne Keramik, hält, in enger Zusammenarbeit mit Bürgermeister Anton Knapp, die Spitze der Keramikkünstler Deutschlands und Europas im Blick. Entwicklungen auf dem Gebiet der Keramik werden aufmerksam verfolgt, um daraus langfristig inhaltliche Schwerpunkte für die Zukunft der Internationalen Keramikwochen Hüfingen zu entwickeln.
 
Die Internationalen Keramikwochen sind für die Hüfinger Bürger und den Besuchern der Stadt auch dauerhaft im Stadtbild präsent. So entstand am und im Mühlenkanal in unmittelbarer Nachbarschaft zum Altenpflegeheim ein keramisches Ensemble aus verschiedenen Sitzgelegenheiten und Figuren sowie auf dem Sennhofplatz eine ungewöhnliche Keramikbank des Künstlers Prof. Klaus Schultze.


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