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Familienfreizeitbad Aquari Hüfingen ist derzeit geschlossen – Kurzarbeit beantragt


Das Familienfreizeitbad Aquari ist geschlossen. Nach der neuen nun vorliegenden Corona-Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg gilt weiterhin für alle Schwimm- und Hallenbäder sowie Saunen mindestens noch bis 10.05.2020 eine Nutzungsuntersagung. Nach derzeitigen Informationen geht man bei der Stadtverwaltung davon aus, dass das Land die Bäderschließzeit verlängert. Die weitere Badschließung hat weitreichende Konsequenzen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Aquari. Die Stadtverwaltung hat sich nun entschieden bei der Arbeitsagentur Kurzarbeit zu beantragen.
 
Die Kurzarbeit soll rückwirkend ab 01.05.2020 für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten des Aquari gelten. Grundlage für die nun mögliche Antragstellung auf Kurzarbeit ist der zwischenzeitlich zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften im Rahmen des TVöD abgeschlossenen „Tarifvertrag Covid“.
 
Die Beschäftigten im Aquari führten im April noch die ansonsten nach den Sommerferien übliche Badrevision mit notwendigen Sanierungsarbeiten sowie einer abschließenden Grundreinigung durch. Durch die Ausführung dieser Arbeiten sowie Resturlaubsabbau und Abbau von Überstunden war es möglich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgängig im April noch zu beschäftigen. Da zwischenzeitlich alle Revisionsarbeiten abgeschlossen sind, stellte die Stadtverwaltung mit Zustimmung des Personalrates Antrag auf Kurzarbeit ab 01.05.2020. Die Dauer der Kurzarbeit kann noch nicht abgesehen werden. Dies hängt letztlich davon ab, wann die Landesregierung die derzeitige Untersagung des Badebetriebes aufhebt.
 
Bürgermeister Kollmeier sieht zur Antragstellung auf Kurzarbeit keine Alternative. „Der TV Covid gibt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch der Stadt die Möglichkeit die Schließphase des Aquari ohne Kündigungen zu überstehen. Die Einkommenssituation der Bediensteten kann durch diese Maßnahme weitgehend gesichert werden, zumal das von der Arbeitsagentur zu bezahlende Kurzarbeitergeld nach der tariflichen Regelung durch die Stadt als Arbeitgeber auf 95 % des bisherigen Nettoeinkommens aufzustocken ist. Nicht erfasst vom TV Covid und somit von der Kurzarbeit sind die geringfügig Beschäftigten, für die wir aber alternative Beschäftigungsmöglichkeiten gefunden haben," so Bürgermeister Michael Kollmeier.

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