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Rathaus Hüfingen von vorne

Stadtnachrichten

Sturmholz im Stadtwald Hüfingen aufgearbeitet


Mit einem enormen Kraftakt ist es gelungen, das am 10.02. und 27.02.2020 den Orkanen Sabine und Bianca zum Opfer gefallenen Sturmholz aufzuarbeiten. Insgesamt sind im Stadtwald Hüfingen 13.700 Festmeter Sturmholz angefallen. Das Ziel das Sturmholz aufzuarbeiten, bevor es durch den Borkenkäfer befallen und geschädigt wird, konnte durch die rasche Aufarbeitung erreicht werden. Das im Moment am Markt nicht absetzbare Sturmholz wird vorübergehend auf dem Nassholzlagerplatz auf dem Gelände der Kläranlage in Donaueschingen gelagert. Die dem Sturm zum Opfer gefallenen 13.700 Festmeter Holz übersteigen den üblichen jährlichen Hiebsatz von 9000 Festmeter wesentlich.
 
„Die Sturmschäden und auch der Borkenkäferbefall in den letzten Jahren gehen an die Substanz des Waldes. Wir werden im Rahmen einer Zukunftsstrategie mit Fachleuten diskutieren, wie der Wald zukunftsfähig umgebaut werden kann," so Bürgermeister Michael Kollmeier.
 
Zu den Schäden aus Sturmholz kommen Holzeinschläge durch Insektenschäden mit rund 1200 Festmetern hinzu. Mit rund 98 % lag der Hauptanteil der Sturmschäden bei der weitverbreiteten Fichte. Die Koordination bei der Aufarbeitung des Sturmholzes lag bei Revierförster Andreas Wolf. Neben den städtischen Forstbediensteten war es erforderlich, auch Forstunternehmen mit der Sturmholzaufarbeitung zu beauftragen, damit die Arbeiten zeitlich optimiert durchgeführt werden konnten.
 
Ein besonderes Dankeschön geht vom Bürgermeister an den Revierförster Andreas Wolf, sein Waldarbeiterteam, sowie die eingesetzten externen Firmen, die es ermöglichten, diese enorme Holzmenge in knapp fünf Monaten aus dem Wald zu schaffen.
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