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Rathaus Hüfingen von vorne

Stadtnachrichten

Renaturierung des Ottengrabens in Sumpfohren weitgehend abgeschlossen


Kürzlich fand am Ottengraben bei Sumpfohren eine Abnahme der im letzten Jahr durchgeführten Renaturierungsarbeiten statt. Nach einer Planung des Büros Grözinger kaufte die Stadt Hüfingen Randstreifen entlang des Gewässers auf und gestaltete die Uferbereiche naturnah um. Initiiert wurde die Maßnahme durch die Stadt Hüfingen mit dem Biotopbeauftragten Peter Marx, der auch die Grundstücksverhandlungen führte. Die ökologische Bauaufsicht hatte Stefany Lambotte vom Umweltbüro des GVV.
 
Die Vertreter der Wasserbehörde des Landratsamtes zeigten sich vom Ergebnis der Arbeiten sehr angetan. Die Natur hat sich die Flächen bereits zurückerobert, überall waren Schmetterlinge, Libellen und Jungfische zu sehen. Zu den Kosten der Maßnahme von rund 400.000 € erhielt die Stadt 85 % Landeszuschuss, den Eigenanteil kann sie sich auf dem Ökokonto gutschreiben.
 
Kleinere Nacharbeiten sind noch bei den Straßendurchlässen vorgesehen, um die Durchgängigkeit der Gewässersohle zu gewährleisten.
 
In diesem Zusammenhang wurden auch die vor 15 Jahren durch das Umweltbüro gepflanzten Schwarzpappeln besichtigt. Leider haben nicht alle überlebt, aber immerhin drei sind zu stattlichen Jungbäumen herangewachsen. Die Schwarzpappel ist eine einheimische, aber fast ausgestorbene Baumart. Engagierte Naturschützer und einige Baumschulen widmen sich der Nachzucht und hatten Stecklinge geliefert, die nun am Ottengraben für den Fortbestand der Art sorgen sollen.
 
Ottengraben
 
Bild Dr. Bronner:  Das neu gestaltete und abgeflachte Bett des Ottengrabens
 

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