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Kinder klatschen fröhlich bei einer Veranstaltung

Feuerbestattung beantragen

Bei der Feuerbestattung wird der Verstorbene nach der Trauerfeierlichkeit mit dem Sarg eingeäschert. Die Urne wird im Allgemeinen 10 bis 14 Tage nach der Trauerfeier beigesetzt. Es besteht auch die Möglichkeit, zuerst die Einäscherung vorzunehmen und zu einem späteren Zeitpunkt die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung abzuhalten.

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Mitarbeiter
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Voraussetzungen

Sie möchten eine verstorbene Person einäschern lassen.

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Verfahrensablauf

Die Erlaubnis zur Feuerbestattung erteilt die zuständige Stelle des Einäscherungsortes. Diese darf nur erteilt werden, wenn bei der zweiten Leichenschau nach § 17 BestattVO keine Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod festgestellt wurden. Ergeben sich bei der Untersuchung von Verstorbenen nach § 17 Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod oder ist die Todesart ungeklärt oder handelt es sich um eine unbekannte Person, darf die Erlaubnis erst dann erteilt werden, wenn die Staatsanwaltschaft oder das Amtsgericht die Feuerbestattung schriftlich genehmigt hat.

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Erforderliche Unterlagen
  • Ausdrückliche Verfügung des Verstorbenen oder - falls eine solche nicht vorliegt - der nächsten Verwandten
  • nicht vertraulicher Teil der Todesbescheinigung (bei Sterbefällen außerhalb des Landes Baden-Württemberg: Sterbeurkunde)
  • Bescheinigung eines nach § 17 BestattVO zuständigen Arztes, dass er bei der Untersuchung der verstorbenen Person keine Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod festgestellt hat (zweite Leichenschau).

Hinweis: Die Untersuchung der verstorbenen Person ist von einem anderen Arzt als demjenigen, der die Leichenschau durchgeführt hat, vorzunehmen. Über die zuständigen Ärzte können die Landratsämter oder die Stadtverwaltungen der Stadtkreise Auskunft geben, die für den Sterbeort beziehungsweise Einäscherungsort zuständig sind.

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Kosten/Leistung

Die Gebühren können dem Gebührenverzeichnis zur Friedhofssatzung entnommen werden.

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Sonstiges

Hat der Verstorbene die Feuerbestattung ausdrücklich verfügt, ist seinem Wunsch zu entsprechen. Hat er sie abgelehnt, ist eine Einäscherung unzulässig.

Eine handschriftliche Verfügung kann beispielsweise wie folgt lauten: "Ich, (Vor- und Nachname), wünsche nach meinem Tode feuerbestattet zu werden. Ort, Datum, Unterschrift."

Fehlt diese letztwillige Anordnung zur Feuerbestattung, können die nächsten Angehörigen eine entsprechende Verfügung treffen.

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Rechtsgrundlage

Bestattungsgesetz:

  • § 32 Bestattungsart
  • § 35 Zulässigkeit der Feuerbestattung

Bestattungsverordnung:

  • § 16 Verfahren, Erlaubnis
  • § 17 Ärztliche Bescheinigung
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weitere Hinweise

Auf den Friedhöfen in Hüfingen und den Stadtteilen Sumpfohren, Behla, Fürstenberg, Hausen vor Wald und Mundelfingen stehen Urnengräber zur Verfügung. Nähere Auskünfte erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung oder beim Bestatter.

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Satzung
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Zugehörigkeit zu
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